Gesprächskreise von Migranteneltern an Schulen und Kindergärten

Eltergesprächskreise wurden von 2001 bis 2003 vom Interkulturellen Büro der Stadt Darmstadt organisiert. 2004 – 2005 fand eine Kooperation mit dem Caritasverband / Migrationsdienst statt. Sie werden ab 2005 in Kooperation mit dem Migrationsdienst des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt.

Ziele:

  • Schulen und Kindergärten stärker für Migranteneltern öffnen und die Kontakte stärken
  • Migranteneltern über erziehungs- und bildungsrelevante Themen informieren
  • Dialog über Unterschiede in den Erziehungs- und Bildungsvorstellungen führen
  • Gemeinsame Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Kinder stärken
  • Eine stärkere Teilnahme von Migranteneltern an Elternveranstaltungen erreichen
  • Migranteneltern für Aktivitäten im Stadtteil stärker motivieren

Vorgehensweise:

Es wird nach einem Gespräch mit der Leitung der Rahmen des Angebots für die Einrichtung /Schule festgelegt: ein Elterngesprächskreis mit 1-3 Treffen. Themen werden vorläufig festgelegt. Die Koordinatorin und eine zweisprachige Moderatorin laden Eltern ein und besprechen das Programm.

Das Programm wird bei bedarf nach dem ersten Treffen mit den Eltern modifiziert.

Themen und Aktivitäten:

  • Das Vorschul- bzw. das Schulsystem erläutern
  • Die betreffende Schule bzw. Einrichtung vorstellen
  • Die außerschulischen Hilfsangebote bekannt machen
  • Erziehungs- und Lernprobleme thematisieren
  • Unterschiedliche Erziehungsvorstellungen diskutieren
  • Verhaltensauffälligkeiten bzw. Lernstörungen thematisieren

Eltergesprächskreise finden in der Erich-Kästner Schule, Heinrich-Heine-Schule, KITA St. Fidelisgemeinde, KITA Traumwolke, KITA Arheiliger-Strolche und Kita am See statt.

Ergebnisse:

Im ersten Halbjahr 2005 haben 28 Eltern an den Elterngesprächskreisen teilgenommen.
Koordinatorin: Semra Nothnagel